Die Gewinnchancen beim Roulett
Das Spielfeld (Tableau) ist in mehrere Bereiche unterteilt, die jeweils unterschiedlich Gewinnchancen (und somit natürlich auch Risiken) bergen. Man spricht hier von einfachen und mehrfachen Chancen. Hier besteht die Gewinnchance 50%, und im Erfolgsfall verdoppelt sich der Einsatz. Diese Chancenfelder sind:
- Rouge (rote Fächer) und Noir (schwarze Fächer)
- Pair (gerade Zahlen) und Impair (ungerade Zahlen)
- Manque (Zahlen 1-18) und Passe (Zahlen 19-36)
Bei den mehrfachen Chancen ist das Risiko höher, aber auch die Gewinnsumme im Erfolgsfall.
- Plein: man setzt hier direkt auf eine der Zahlen. Auszahlungsquote: 35:1
- Cheval: man setzt auf zwei direkt benachbarte Zahlen auf dem Tableau. Auszahlungsquote: 17:1
- Transversal pleine: drei Zahlen einer Querreihe. Auszahlungsquote: 11:1
- Le trois premiers: Es wird auf die Zahlen 0, 1 und 2 gesetzt. Auszahlungsquote: 11:1
- Carré: Hier wird auf vier aneinander angrenzende Zahlen gesetzt. Auszahlungsquote: 8:1
- Transversal simple: zwei aufeinanderfolgende Querreihen. Auszahlungsquote: 5:1
- Douzaines: Es wird auf das erste, zweite oder dritte Duzend gesetzt. Auszahlungsquote: 2:1
- Colonnes: Die drei Zahlenreihen werden längs aufgeteilt, auch hier kann auf ein Duzend gesetzt werden. Auszahlungsquote: 2:1
Die Null beim Roulett
Fällt die Kugel in das Fach der Null, also auf Zéro, so gelten besondere Regeln. Alle Einsätze, die direkt auf die Null getätigt wurden oder die Null in einer Kombination mit enthalten, gewinnen. Alle anderen mehrfachen Chancen verlieren. Die Einsätze auf den einfachen Chancen werden gesperrt, hier erhält der Spieler sozusagen eine zweite Chance, seine Einsätze zurück zu erhalten. Wird beim nächsten Spiel das gewünschte Ergebnis erreicht, so gewinnt der Spieler nichts, erhält aber seinen Einsatz wieder zurück. Das Zéro sichert die den Bankvorteil, denn die Ausschüttungsquote für die Bank beträgt hier annähernd 100%.